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David Samper Martinez

CAMPOSEVEN – Bio-Betrieb der Superlative

„Auf Bio zu setzen war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.“

Gründer David Samper

Voller Enthusiasmus und Überzeugung spricht David Samper Martinez, Mitgründer und Betriebsleiter von CAMPOSEVEN, vom perfekten Kreislauf im Betriebsorganismus und den positiven Effekten von Kompost auf die Böden sowie das Klima. Er hat als junger Mann über Freunde in Frankreich den biodynamischen Anbau kennen- und schätzen gelernt. Schließlich hat er die Methode nach Spanien gebracht und auch die biodynamische Gesellschaft mitgegründet.

An den verschiedenen Standorten an der spanischen Westküste werden im Freiland und in den Gewächshäusern auf etwa der Hälfte der betriebseigenen Flächen biodynamische Methoden angewendet. Insgesamt gehören über 500 Hektar zu CAMPOSEVEN. Es wird Feingemüse für den mittel- und nordeuropäischen Bio-Markt kultiviert sowie Melonen und Obst, aber auch Oliven und Getreide.

„Unsere Hauptaufgabe besteht darin, unseren natürlichen Lebensraum zu schützen – die Böden und das Ökosystem mit biodynamischen Methoden zu fördern sowie unsere Umwelt und die Artenvielfalt zu respektieren.“

David Samper Martinez

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Überzeugt von der biodynamischen Wirtschaftsweise

Ihren Sitz hat die Firma CAMPOSEVEN in San Pedro del Pinatar, an der spanischen Westküste, in der Region Murcia. Gründer David Samper ist die treibende Kraft an der Spitze des Unternehmens. In den modernen Verarbeitungs- und Lagerhallen werden Kohlrabi, Brokkoli, Staudensellerie, Salate, Tomaten, Paprika, Melonen oder Pfirsiche sortiert, geputzt und für den spanischen wie den Export-Markt verpackt. Der deutsche Naturkosthandel gehört schon lange zu den wichtigen Abnehmern für die Ware.

Seine langjährige Erfahrung im Bio-Anbau hat ihn davon überzeugt, dass die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise die nachhaltigste Form des Bio-Anbaus ist. Nach und nach haben er und seine Familie etliche Betriebe auf Demeter umgestellt. Der studierte Industrie-Ingenieur sagt rückblickend: „Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens auf Bio zu setzen.“ Heute sei es aufgrund der Klimakatastrophe wichtiger denn je CO2 zu reduzieren – „und das kann humusreiche Erde sehr gut“, erklärt er.

Lebenswerte Welt für die Folgegeneration

In den weitläufigen Gewächshäusern und auf den Feldern wird neben den biodynamischen Standards zusätzlich Wert auf besondere Details gelegt. So findet man in den Gewächshäusern beispielsweise an den Stirnseiten der Reihen mit Gemüse die biodynamischen Präparate-Pflanzen wie Löwenzahn und Schafgarbe sowie große Büsche Tulsi-Basilikum und andere Kräuter. Eine betriebseigene Anlage produziert den Kompost für CAMPOSEVEN. «Die Erhaltung und Pflege der Bodengesundheit wie der Aufbau von Humus ist eine ganz wichtige Aufgabe», sagt David Samper. Überhaupt liegen ihm Klima- und Umweltschutz sehr am Herzen. Er möchte den Nachfolgegenerationen, darunter seinen sechs Kindern, eine lebenswerte Welt hinterlassen.

Doch sorgt er sich schon heute nicht nur um seine Familie und seine Mitarbeiter. Er sieht sein Unternehmen auch in der Pflicht, Menschen, denen es nicht so gut geht, so viel Unterstützung wie möglich anzubieten. Neben Lebensmittelspendenaus dem eigenen Betrieb, organisiert CAMPOSEVEN Kleidersammlungen und Sachspenden, um sie an verschiedene Organisationen weiterzugeben. Ein vorbildliches soziales Engagement.

Plastikflut reduzieren

Vor fünf Jahren hat CAMPOSEVEN damit begonnen, Kunststoffverpackungen und Plastikeinlagen drastisch zu reduzieren und auf Karton umzustellen. An einer guten Logistik für Mehrweglösungen tüftelt David bereits. Im Süden Spaniens liegt das Problem jedoch im wahrsten Sinne des Wortes auf den Feldern. Um die Feuchtigkeit im Boden und die Kulturen unkrautfrei zu halten, werden häufig Folien zur Bodenbedeckung eingesetzt. Die Reste werden untergepflügt oder vom Winde verweht und verschmutzen den Boden und die ganze Gegend mit Plastik. So manches dürfte auch ins Meer gelangen. CAMPOSEVEN verwendet konsequent kompostierbare Folien aus nachwachsenden Rohstoffen.

Klimafreundliches Wirtschaften

  • Kompostierung im eigenen Betrieb
  • Blühende Kräuter und Bienenpflanzen sorgen in den geräumigen Gewächshäusern für ein insektenfreundliches Klima, in dem sich die Bestäuber wohl fühlen.

Soziales Engagement

  • starker Arbeitgeber mit über 500 Mitarbeitern
  • Unterstützung bedürftiger Menschen durch Versorgung mit Bio-Obst und -Gemüse.

Unser Bio-Betrieb!

  • 1993 Gründung von Biocampo
  • 2007 Gründung von Camposeven, Integration von Biocampo (Demeter-Marke) und weiteren erfahrenen Bio-Betrieben
  • Anbaufläche über 500 ha, rund 60 ha Gewächshäuser
  • Eigene Kompostanlage
  • Standorte: Lager, Verwaltung in San Pedro del Pinatar, Anbau in den Regionen Murcia, Andalusien und Kastilien – La Mancha.
  • Kulturen: über 30 verschiedene Kulturen: Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Staudensellerie, Tomaten, Paprika, Melonen u.a., Obst, Getreide, Oliven